Neue Mühle
[Quelle: 2]
Die „Neue Mühle“ entstand 1737. Während des zweiten Weltkrieges wurde die Mühle
durch Bombeneinschläge zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Seit ca.
10 Jahren befindet sich hier ein Museum mit einer Ausstellung zum Mühlenwesen. Seit
1996 wird in der Neuen Mühle wieder alternative Energie gewonnen.
Wenigemarkt
[Quelle: 3]
Geprägt wird der Wenigemarkt durch seine, im Vergleich zu anderen Erfurter Plätzen,
niedrige und alte Randbebauung. Zahlreiche Cafés und Restaurants machen den Wenigemarkt
heute vor allem zu einem touristischen „Kneipenviertel“. Prägendes Gebäude des
Wenigemarkts ist die Ägidienkirche, die zugleich die östliche Brückenkopfkirche
der Krämerbrücke ist.
Alte Synagoge
v
[Quelle: 13]
Die Alte Synagoge
ist mit ihren ältesten Bauteilen aus dem 11. Jh. die älteste,
bis zum Dach erhaltene Synagoge in Mitteleuropa. Seit 2009 befindet sich in der Synagoge
ein Museum, welches einen Einblick in die mittelalterlichen Sachzeugnisse der jüdischen
Gemeinde Erfurts ermöglicht.
Predigerkirche
[Quelle: 14]
Die Predigerkirche
ist eine Dominikanerkirche aus dem 13./14. Jh. Ihre
frühgotische Architektur besticht durch Klarheit und Einfachheit.
[Ende der Kleinen Altstadttour - Ausstieg ist am
Fischmarkt]
Tourende
Nikolaiturm
[Quelle: 4]
Der Nikolaiturm
wurde 1360/61 als Turm der Nikolaikirche errichtet. Diese war
ursprünglich eine Pfarrkirche im Norden der Altstadt von Erfurt, musste aber im
Jahre 1747 aufgrund schwerer Brandbeschädigungen abgerissen werden. Dabei blieb
nur der gleichnamige Turm erhalten. Im Erdgeschoss des Turmes befindet sich die
Elisabethkapelle mit mittelalterlichen Wandmalereien aus dem Leben der heiligen
Elisabeth (1207-1231).
Georgsturm
[Quelle: 5]
Auch der Georgsturm
gehörte ursprünglich zu der gleichnamigen Georgskirche,
welche 1132 in der Altstadt von Erfurt errichtet wurde. Nachdem die Kirche 1632
abgetragen wurde, um Baumaterial für die Zitadelle Petersberg zu gewinnen, blieb
dabei nur der Turm erhalten. 1619 wurde die Kirche profaniert und diente bis zum
Schluss als Schulgebäude.
Waidspeicher
[Quelle: 7]
Der Waidspeicher
wurde zwischen 1540 und 1560 erbaut und diente ursprünglich der
Lagerung und Verarbeitung von Waid, einer Pflanze, aus der in einem aufwändigen
Verfahren der blaue Farbstoff für Textilien gewonnen wurde. Speichergebäude
dieser Art gab es in großer Zahl im mittelalterlichen Erfurt, denn dem Handel,
besonders dem mit Waid, verdankte die Stadt in dieser Zeit ihren Wohlstand. Im
Jahre 1979 wurde hier das Puppentheater Waidspeicher gegründet, welches mit
seinen außergewöhnlichen Stücken nicht nur die junge Generation begeistert.
Lange Brücke
[Quelle: 8]
Die Lange Brücke
ist ein Bauwerk im Stadtzentrum und wurde erstmals 1293
urkundlich erwähnt. Sie überspannt mit zwei Brückenbauwerken den Walkstrom und
den Bergstrom, die beiden Seitenarme der Gera. Heute ist die Brücke eine kleine
Einkaufsstraße mit vielen individuellen, ausgefallenen und interessanten Geschäften.
Bartholomäusturm
[Quelle: 9]
Der Bartholomäusturm wurde zwischen1412 und 1468 errichtet und gehörte zur
Bartholomäuskirche, welche 1182 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 1660 zerstörte
ein Brand die bereits ungenutzte Kirche. Seit 1979 befindet sich in dem 35 Meter hohen
Turm ein 60-teiliges Glockenspiel.
Anger
[Quelle: 10]
Die Bezeichnung Anger, für den zentralen Platz Erfurts innerhalb der Stadtmauern,
findet sich erstmals in einem Schriftstück aus dem Jahr 1196. Am Rande dieses
langgestreckten Platzes befinden sich noch immer viele historische Gebäude. So
wird der Anger am nordöstlichen Ende vom Einkaufszentrum ANGER 1 abgegrenzt.
Die Einkaufsgalerie Anger 1 wurde zwischen 1906 und 1908 als Kaufhaus Römischer
Kaiser (KRK) errichtet. Weitere historische und sehenswerte Gebäude sind das
Haus „Zum schwarzen Löwen“, das Hauptpostamt, sowie das Ursulinenkloster.
Ursulinenkloster
[Quelle: 11]
Das Ursulinenkloster
ist ein im gotischen Stil erbautes Kloster und befindet
sich am Südostende des Angers. Es wurde 1235 erstmals urkundlich als Weißfrauenkloster
erwähnt. Das Ursulinenkloster ist das einzige Kloster, welches bei der Säkularisation
1821 nicht aufgehoben wurde und bis heute noch besteht. Es ist seit dem 19. Jh.
ein Zentrum pädagogischer Ausbildung und wird heute von 20 Nonnen bewohnt. Im Kloster
befinden sich einige Kunstschätze, wie zum Beispiel das übergroße holzgeschnitzte
Veserschild von 1340, das Maria mit dem Leichnam Christi zeigt, sowie der
Magdalenenteppich aus dem 15. Jh.
Kaufmannskirche
[Quelle: 12]
Auch die Kaufmannskirche ist eine im gotischen Stil erbaute Kirche am östlichen
Rand des Angers. Sie wurde 1248 erstmals urkundlich als Pfarrkirche erwähnt.
Nachdem die Kirche im Jahre 1521 reformiert wurde, hielt hier Martin Luther am
22. Oktober 1522 eine Predigt ab. Auffällig an der Kirche sind die zwei
verschiedenen Hauben. Während der Nordturm bereits 1684 eine barocke Haube bekam,
wurden die Obergeschosse des Südturms erst 1864 erneuert. Des Weiteren wurde 1686
das heutige Orgelprospekt fertig gestellt.
[Ende der Großen Altstadttour - Ausstieg ist am
Fischmarkt]
Tourende
Neue Mühle

[Quelle: 2]
Die Neue Mühle entstand 1737 und ist heute die
letzte funktionsfähige Mühle von ehemals 60. Bis in die 50er Jahre war eine Turbine
zur Stromerzeugung vorhanden. Aufgrund aufkommender anderer Energiequellen wurden
die vom Wasser getriebenen "Maschinen" nicht mehr benötigt. Daraufhin wurden die
Wassermühlen vorrangig zur Herstellung von Mehl und Futterschrot genutzt. 1992
wurde die "Neue Mühle" als Technisches Denkmal mit Museum eröffnet, in welchem
seit 1996 wieder alternative Energie gewonnen wird. Die
Wasserkraftanlage mit 29,5 kW sichert den Eigenbedarf der Mühle ab – der
beachtliche "Rest" wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Mit dem Erlös
kann die Erhaltung und Wartung der Mühlentechnik bezahlt werden.